Ticketvorlagen anlegen

Administrationsrechte nötig7 Min.Zuletzt aktualisiert: 16.08.2026

Manche Anliegen sehen immer gleich aus: die monatliche Wartung, das Einrichten eines Arbeitsplatzes, die jährliche Prüfung. Niemand muss sie jedes Mal neu tippen. Eine Ticketvorlage füllt das Formular vor. Die Benutzer wählen sie im Menü „Neu" und ergänzen nur noch den konkreten Fall.

  1. Wählen Sie in der Administration in der Navigationsspalte „CRM" und öffnen Sie in der Sektionsliste „Ticketvorlagen". Die Liste zeigt alle globalen Vorlagen.

    Die Werkzeugleiste kennt hier nur „Hinzufügen" und „Löschen". Die Spalten selbst können Sie nicht bearbeiten. Steht in „Kundenvorlage" eine Nummer, gilt die Vorlage nur für dieses Konto.
  2. Klicken Sie in der Werkzeugleiste auf „Hinzufügen". Der Dialog „Neue Ticketvorlage" öffnet sich. Eine bestehende Vorlage öffnen Sie per Doppelklick auf ihre Zeile.

    Der Dialog ist dreispaltig. 1 „Vorlage" mit Bezeichnung, Konto und Kennzeichen, 2 „Ticketbeschreibung" mit Titel und formatierbarem Text, 3 „Ticketdetails" mit den Vorbelegungen. „Globale Vorlage" ist fest gesetzt.
  3. Tragen Sie im Abschnitt „Vorlage" die Vorlagenbezeichnung ein. Sie ist Pflicht. An ihr erkennen Sie die Vorlage im Auswahlmenü wieder. Im Ticket landet sie nicht.

  4. Soll die Vorlage nur für einen bestimmten Kunden gelten, wählen Sie unter „Kunde / Konto" das Konto aus. Erst danach erscheint der Abschnitt „Kundendetails". Dort hinterlegen Sie Ansprechpartner, Vertrag, Projekt, Verkaufschance und Auftrag.

  5. Erfassen Sie im Abschnitt „Ticketbeschreibung" Tickettitel und Ticketbezeichnung. Das ist der Text, der später im Ticket steht. Die Bezeichnung nimmt Formatierungen auf, auch Aufzählungen für Arbeitsschritte.

  6. Setzen Sie im Abschnitt „Ticketdetails" die Vorbelegungen: Ticket-Queue, Ticketkategorie, Sichtbarkeit, Priorität, Fälligkeit nach Tagen und den verantwortlichen Mitarbeiter.

  7. Klicken Sie auf „Speichern". Die Meldung „Ticketvorlage gespeichert." bestätigt die Übernahme. Der Dialog schließt sich und die Liste lädt neu.

Die Felder des Dialogs

FeldBedeutung
Vorlagenbezeichnung*Name der Vorlage im Auswahlmenü. Pflichtangabe. Fehlt sie, meldet der Dialog „Bezeichnung ist ein Pflichtfeld."
Kunde / KontoBindet die Vorlage an einen Kunden. Bleibt das Feld leer, gilt die Vorlage für alle Kunden. Die Benutzer wählen das Konto dann beim Anlegen selbst.
Globale VorlageIn dieser Sektion fest gesetzt und nicht änderbar. Global heißt, dass alle Benutzer die Vorlage sehen.
StandardvorlageKennzeichnet die Vorlage, die im Aktionsmenü einer geöffneten Ticket-Detailansicht hinter dem Eintrag „Standard" liegt. Höchstens eine Vorlage sollte das Kennzeichen tragen.
AktivKennzeichen der Vorlage. Es wird gespeichert, blendet die Vorlage im Auswahlmenü der Benutzer aber nicht aus. Wollen Sie eine Vorlage zurückziehen, löschen Sie sie.
TickettitelWird als Titel in das neue Ticket übernommen.
TicketbezeichnungDie ausführliche Schilderung im neuen Ticket. Formatierter Text ist möglich. Bei Wartungen steht hier häufig eine Liste der Arbeitsschritte.
Ticket-Queue und TicketkategorieWerden beide übernommen. Die Kategorie zeigt das Formular zum Anlegen nicht an, sie steht danach in der Detailansicht.
SichtbarkeitSteuert, ob der Kunde das Ticket im externen Zugang sieht. Wird übernommen.
PrioritätWird übernommen. Ohne Angabe greift der Standardwert „Mittel".
ITILWird in der Vorlage gespeichert, vom Formular zum Anlegen eines Tickets aber nicht übernommen.
Fälligkeit nach TagenAnzahl Tage ab dem Tag des Anlegens. Daraus errechnet das Formular das Fälligkeitsdatum. Ohne eigene Angabe stehen sieben Tage im Datensatz.
Geschätzter ZeitaufwandWird in der Vorlage gespeichert, vom Formular zum Anlegen eines Tickets aber nicht übernommen. Er lässt sich später in der Detailansicht nachtragen.
Verantwortlicher MitarbeiterWer das Ticket bearbeiten soll. Wird übernommen.
KundendetailsVerantwortlicher Ansprechpartner, Vertrag, Projekt, Verkaufschance und Auftrag. Sie erscheinen nur, wenn ein Konto gesetzt ist, und sind auch nur dann sinnvoll. Alle Auswahlen sind auf dieses Konto eingeschränkt.

* Pflichtfeld

Was die Benutzer davon sehen

Sobald es Vorlagen gibt, klappt der Knopf „Neu" in der Ticketliste ein Menü auf. Ganz oben steht der Eintrag „Standard", der das leere Formular öffnet. Darunter steht jede Vorlage mit ihrer Bezeichnung. Im Aktionsmenü einer geöffneten Ticket-Detailansicht gibt es dasselbe Untermenü. Dort wendet „Standard" aber die Vorlage an, die als Standardvorlage gekennzeichnet ist.

So sehen die Benutzer die Vorlagen. 1 der Knopf „Neu" in der Ticketliste, 2 das Menü. „Standard" öffnet das leere Formular, darunter steht jede Vorlage mit ihrer Bezeichnung.

Die Spalten der Liste

FeldBedeutung
BezeichnungDer Name der Vorlage.
KundenvorlageZeigt das Konto, wenn die Vorlage an einen Kunden gebunden ist. Sonst leer.
GlobalBei Vorlagen aus dieser Sektion immer gesetzt.
TicketqueueKennzeichen aus dem Datenmodell. Im Vorlagendialog können Sie es nicht setzen, und ausgewertet wird es nirgends.
AktivDas Kennzeichen aus dem Dialog.
SortierungZahl aus dem Datensatz.
Wie viele Standardvorlagen darf es geben?
Sinnvoll ist genau eine. Der Eintrag „Standard" im Aktionsmenü greift auf die erste gefundene Vorlage mit diesem Kennzeichen zu. Gibt es mehrere, können Sie nicht vorhersagen, welche das ist.
Warum taucht meine Standardvorlage in der Ticketliste nicht mit Namen auf?
Das ist so gewollt. In der Ticketliste führt der Eintrag „Standard" das Menü an und öffnet das leere Formular. Die Vorlage mit dem Kennzeichen „Standardvorlage" steht dort nicht zusätzlich in der Liste. Über das Aktionsmenü einer geöffneten Ticket-Detailansicht erreichen Sie sie.
Kann ein Benutzer eigene Vorlagen anlegen?
Über die Administration nicht. Dort entstehen nur globale Vorlagen. Persönliche Vorlagen sind im Datenmodell vorgesehen, werden im Client aber an keiner Stelle angelegt.
Eine Vorlage soll vorübergehend nicht mehr benutzt werden.
Der Haken „Aktiv" reicht dafür nicht. Die Auswahl der Benutzer wird nicht danach gefiltert. Löschen Sie stattdessen die Vorlage, oder machen Sie die Bezeichnung eindeutig, etwa mit dem Zusatz „(nicht verwenden)".

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