ERP-Synchronisation konfigurieren
Voraussetzungen
Unter „ERP" → „ERP Synchronisation" steht, welche Daten zwischen checkITeasy und Ihrem Warenwirtschaftssystem ausgetauscht werden. Für jede Entität gibt es eine Zeile, also für Adresse, Konto, Artikel und Beleg. Klappen Sie eine Zeile auf, sehen Sie darunter die Zuordnung der einzelnen Felder. Diesen Bereich richten Sie einmal ein. Im Alltag fassen Sie ihn nicht mehr an.
Die Konfiguration ansehen
Wählen Sie in der Administration links „ERP". Klicken Sie danach in der zweiten Navigationsspalte auf „ERP Synchronisation".
Die Übersicht zeigt eine Zeile je konfigurierter Entität. Die Spalte „Sort." bestimmt, in welcher Reihenfolge sie abgearbeitet werden.
1 Der Eintrag „ERP Synchronisation" in der zweiten Navigationsspalte. 2 Der Pfeil klappt die Feld-Zuordnung der Zeile auf. 3 Die Spalte „Entity" nennt die betroffene Entität samt technischer Kennung. Die weiteren Spalten erreichen Sie, indem Sie die Tabelle waagerecht scrollen. Dort stehen Tabelle, Filter, Timestamp, Richtung und Sortierung. Klappen Sie eine Zeile über den Pfeil ganz links auf. Darunter erscheint die Zuordnung der einzelnen Felder.
Die Feld-Zuordnung hat eine eigene Toolbar und wird eigenständig gespeichert. 1 Das Zielfeld in checkITeasy. 2 Der Kurzname, unter dem der Wert weitergereicht wird. 3 Der Ausdruck, der auf Seite des Warenwirtschaftssystems ausgewertet wird. Ändern Sie die Werte wie in den übrigen ERP-Sektionen. Öffnen Sie die Zelle mit einem Doppelklick, tragen Sie den Wert ein und klicken Sie auf „Speichern". Die Feld-Zuordnung hat eine eigene Toolbar und wird eigenständig gespeichert.
Die Spalten der Übersicht
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Entity* | Die betroffene Entität in checkITeasy, ausgewählt aus einer festen Liste. Nur Entitäten, die der Abgleich kennt, werden tatsächlich übertragen. |
| Bezeichnung* | Name des Konfigurationseintrags. Pflichtangabe. |
| Beschreibung | Freitext. Erscheint in der Protokollausgabe des Abgleichs und hilft bei der Fehlersuche. |
| ERP Tabelle/View | Hier steht, woher die Daten gelesen werden. Das kann eine Tabelle sein, eine Sicht oder ein zusammengesetzter Ausdruck. Nötig ist die Angabe nur für die Richtung ERP nach checkITeasy. |
| Filter | Damit grenzen Sie ein, welche Datensätze gelesen werden. Sie formulieren das als Bedingung. Bleibt das Feld leer, wird alles gelesen. |
| Timestamp Feld 1 | An diesem Feld erkennt der Abgleich, was sich seit dem letzten Lauf geändert hat. Der Name muss mit dem Kurznamen in der Feld-Zuordnung übereinstimmen. |
| Letzter Timestamp 1 | Der Stand des letzten erfolgreichen Laufs. Das Feld ist schreibgeschützt, der Abgleich schreibt den Wert selbst fort. Steht dort „–", hat noch kein Lauf stattgefunden. |
| Sync → CRM | Die Richtung. Ist der Haken gesetzt, liest checkITeasy die Daten aus dem Warenwirtschaftssystem. Ist er nicht gesetzt, schreibt checkITeasy geänderte Datensätze ins Warenwirtschaftssystem zurück. |
| Aktualisiert | Anzeigefeld, schreibgeschützt. |
| Sort. | Die Reihenfolge der Abarbeitung. Sie ist wichtig, wo Daten aufeinander aufbauen. Wertelisten gehören vor die Stammdaten, Stammdaten vor die Belege. |
* Pflichtfeld
Die Richtung verstehen
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Warenwirtschaft nach checkITeasy | Der Abgleich liest die konfigurierte Tabelle oder Sicht. Die gelesenen Datensätze legt er in checkITeasy an oder aktualisiert sie. Zugeordnet wird über die Externe ID. Deshalb entstehen keine Dubletten, wenn ein Datensatz erneut gelesen wird. |
| checkITeasy nach Warenwirtschaft | Umgekehrt gehen nur Datensätze hinaus, die in checkITeasy als zu übertragen markiert sind. Nach erfolgreicher Übertragung wird die Markierung zurückgesetzt. Für diese Richtung braucht der Eintrag weder Tabelle noch Filter. |
Die Feld-Zuordnung
Unter jeder Zeile der Übersicht steht, welches Feld des Warenwirtschaftssystems in welches Feld von checkITeasy übernommen wird. Fehlt eine Zeile, bleibt das entsprechende Feld in checkITeasy leer.
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| CITE Feld* | Das Zielfeld in checkITeasy, benannt wie im Datenmodell. Pflichtangabe. |
| ERP Feld | Der Kurzname, unter dem der gelesene Wert weitergereicht wird. Er verbindet Ausdruck und Zielfeld. Bei Timestamp-Feldern muss er dem Eintrag in der Spalte „Timestamp Feld 1" entsprechen. |
| ERP Feld (SQL) | Der Ausdruck, der auf Seite des Warenwirtschaftssystems ausgewertet wird. Das kann eine einfache Spalte sein, aber ebenso eine Umwandlung, eine Fallunterscheidung oder eine Verkettung mehrerer Spalten. |
| Verknüpfte Entity | Füllen Sie dieses Feld nur, wenn der gelesene Wert die Externe ID einer anderen Entität ist. Ein Beispiel ist die Artikelgruppe am Artikel. Der Abgleich schlägt dann den passenden checkITeasy-Datensatz nach und trägt dessen Verweis ein. Ohne Verknüpfung steht hier „–". |
* Pflichtfeld
Warum Adressnamen bei 50 Zeichen enden
Was das Warenwirtschaftssystem aufnehmen kann, begrenzt die Eingabe in checkITeasy. Beim Zurückschreiben einer Adresse haben Name und Matchcode nur 50 Zeichen Platz. Längere Werte kämen dort nicht an. Deshalb greift die Grenze schon beim Erfassen.
Grenzen an der Adresse
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Name 1* | 50 Zeichen. Pflichtfeld. |
| Name 2 | 50 Zeichen. |
| Matchcode | 50 Zeichen. |
| Anrede und Ansprache | je 50 Zeichen. |
| Straße und Zusatz | je 64 Zeichen. |
| Ort | 40 Zeichen. |
| PLZ | 24 Zeichen. |
| Telefon und Telefax | je 32 Zeichen. |
| Homepage | 130 Zeichen. |
| 255 Zeichen. |
* Pflichtfeld