Module verwalten
Ein Modul ist ein lizenzierbarer Baustein. Das kann eine Softwarekomponente sein oder eine zubuchbare Funktion. Vergeben wird es über eine Vertragsposition. Kennzeichnen Sie diese als lizenzpflichtig, wählen Sie dort das Modul aus. Die Modul-Detailansicht zeigt umgekehrt alle Lizenzen, die es zu diesem Modul gibt.
Öffnen Sie in der Sidebar „Stammdaten" und wählen Sie „Module".
Die Modulliste. Die Schaltfläche mit dem Plus-Zeichen (1) legt ein neues Modul an. Die Spalte „Kto" zeigt, ob ein Modul an ein bestimmtes Konto gebunden ist. Klicken Sie in der Toolbar auf die Schaltfläche mit dem Plus-Zeichen. Der Tooltip lautet „Neues Modul". Rechts fährt das Formular „Modul erstellen" ein.
Das leere Formular. „Bezeichnung" ist mit einem Sternchen als einziges Pflichtfeld gekennzeichnet. Wählen Sie die „Kategorie", unter der das Modul geführt wird.
Wählen Sie die „Lizenzart".
Geben Sie eine „Bezeichnung" ein. Sie ist das einzige Pflichtfeld und erscheint in Listen, im Modul-Auswahlfeld der Vertragsposition und als Tab-Titel.
Ergänzen Sie bei Bedarf eine „Beschreibung".
Wählen Sie unter „Konto" ein Konto, wenn es sich um ein kundenspezifisches Modul handelt. Bleibt das Feld leer, gilt das Modul für alle Kunden.
Klicken Sie auf „Speichern". „Speichern und öffnen" legt das Modul an und öffnet zusätzlich die Detailansicht.
Ein ausgefülltes Modul kurz vor dem Speichern. Weil hier ein Konto gesetzt ist, steht das Modul nur in Verträgen dieses Kunden zur Auswahl.
Die Felder im Einzelnen
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Kategorie | Ordnet das Modul einer Modulkategorie zu. Auswahl aus einer eingerichteten Liste. |
| Lizenzart | Die Art der Lizenz. Auswahl aus einer eingerichteten Liste. |
| Bezeichnung* | Name des Moduls. |
| Beschreibung | Freitext, mehrzeilig. |
| Konto | Bindet das Modul an einen Kunden. Beim Zuordnen in der Vertragsposition erscheinen nur Module ohne Konto und solche, die zum Konto des Vertrags passen. |
* Pflichtfeld
Was die Detailansicht zeigt
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Allgemeines | „Kategorie", „Lizenzart", „Bezeichnung" und „Oid". Die Oid ist die eindeutige Kennung des Datensatzes. Sie lässt sich nur kopieren, nicht ändern. |
| Details | „Erstellt von", „Erstellt am", „Geändert von" und „Geändert am". |
| Konto | Das zugeordnete Konto, auf der rechten Seite. |
| Überblick | Der Tab enthält die Karten „Modulschema" und „Beschreibung". |
| Lizenzen | Der Tab listet alle Vertragspositionen, die dieses Modul lizenzieren. Er zeigt „Bezeichnung", „Artikel-Nr.", „Anzahl", „Netto EK", „Rabatt %", „Beginn", „Ende", „Intervall", „Nächste Abr." und „Gekündigt". |
Ein Modulschema anlegen
Mit einem Modulschema ergänzen Sie ein Modul um eigene Felder. Lizenzen zu diesem Modul nutzen diese Felder für zusätzliche Angaben. Zum Beispiel für einen Lizenzschlüssel oder die Anzahl der Arbeitsplätze.
Gehen Sie in der Modul-Detailansicht im Tab „Überblick" zur Karte „Modulschema".
Klicken Sie auf „Schema auswählen", um ein bestehendes Schema zu übernehmen. Mit „Neues Schema" legen Sie ein eigenes an.
Ergänzen Sie über „Feld hinzufügen" ein Feld. Im Dialog „Modulschemafeld" legen Sie „Bezeichnung", „Feldtyp" und „Pflichtfeld" fest.
Als Feldtyp haben Sie die Wahl zwischen „Text", „Ganzzahl", „Dezimalzahl", „Datum", „Datum / Uhrzeit" und „Boolean".
Die Karte zeigt die Felder als Vorschau. Pflichtfelder sind mit einem Sternchen gekennzeichnet. Über das Stiftsymbol ändern Sie sie nachträglich.
Ein Modul lizenzieren
Vergeben wird ein Modul ausschließlich über eine Vertragsposition.
Öffnen Sie den Vertrag und legen Sie im Tab „Positionen" die Position an oder öffnen Sie eine vorhandene.
Setzen Sie im Tab „Details" die Checkbox „Lizenzpflichtig". Erst dann erscheint der Tab „Lizenz".
Wählen Sie im Tab „Lizenz" unter „Modul" das Modul. Hat es ein Modulschema, erscheinen darunter dessen Felder.
Soll es sich um eine befristete Erprobung handeln, setzen Sie „Testlizenz" und tragen „Testbeginn" sowie „Testende" ein.
Klicken Sie auf „OK".