Sage X3: 4. Gateway einrichten

Administrationsrechte nötig6 Min.Zuletzt aktualisiert: 20.08.2026

Die Verbindung zwischen checkITeasy und Sage X3 stellt ein eigener Dienst her, das Sage X3 Gateway. Er läuft auf einem Server Ihrer Umgebung und gleicht die Daten in beide Richtungen ab. Eingerichtet wird er über eine kleine Web-Oberfläche direkt auf diesem Server. Welche Datenbereiche wandern und wie die Felder zueinander passen, pflegen Sie dagegen wie gewohnt in der checkITeasy-Administration.

Die Oberfläche im Überblick

Die Oberfläche besteht aus vier Karten. Oben der Status mit den Schaltflächen „Jetzt synchronisieren" und „Verbindungen prüfen". Darunter die Zugänge zu checkITeasy und Sage X3 sowie die Einstellungen des Dienstes.

Die Status-Karte

FeldBedeutung
checkITeasy APIGrün, wenn der API-Key gültig ist. Daneben steht der Name Ihres Mandanten.
Sage X3 APIGrün, wenn Sage X3 erreichbar ist und die Anmeldung klappt. Daneben steht der X3-Ordner. Schlägt die Prüfung fehl, erscheint die Ursache im Klartext unter der Zeile.
SynchronisationZeigt, ob der Abgleich eingeschaltet ist und in welchem Abstand er läuft.
Letzter LaufZeitpunkt und Ergebnis des letzten Abgleichs.

Zugänge hinterlegen

  1. Tragen Sie in der Karte „checkITeasy" die API-URL Ihrer checkITeasy-Umgebung und den API-Key ein.

  2. Tragen Sie in der Karte „Sage X3" die Adresse Ihres Syracuse-Servers ein, dazu den technischen X3-Benutzer mit Passwort und den X3-Ordner im Feld „Endpoint (Folder)".

    Die Sage-X3-Karte. Der „Zugriffsweg" steht hier auf „SOAP (klassisch)", darunter der „SOAP-Pool-Alias" aus Sage X3.
  3. Wählen Sie den „Zugriffsweg". Nutzen Sie „GraphQL (Sage X3 Services)", wenn Ihre X3-Installation die Komponente Sage X3 Services hat. Sonst wählen Sie „SOAP (klassisch)" und tragen den Pool-Namen im Feld „SOAP-Pool-Alias" ein.

  4. Klicken Sie in der Karte „Dienst" auf „Speichern".

  5. Klicken Sie oben auf „Verbindungen prüfen". Beide API-Punkte werden grün.

    So sieht die geprüfte Verbindung aus. Beide APIs sind grün, die Synchronisation ist hier noch ausgeschaltet.

Den Abgleich einschalten

  1. Setzen Sie in der Karte „Dienst" den Haken „Synchronisation aktiv".

    Die Dienst-Karte. Das „Intervall (Sekunden)" bestimmt die Pause zwischen zwei Abgleichen. Portänderungen wirken erst nach einem Neustart des Dienstes.
  2. Klicken Sie auf „Speichern". Der Abgleich startet mit dem nächsten Durchlauf.

  3. Mit „Jetzt synchronisieren" stoßen Sie einen Durchlauf sofort an, ohne auf das Intervall zu warten.

Was der Sync überträgt

Der Abgleich holt den Bestand in wenigen großen Aufrufen aus Sage X3. Übertragen werden Kunden, Lieferanten, Adressen, Ansprechpartner, Artikel, Verkaufsaufträge und Rechnungen. Dazu kommen die Verzeichnisse für Belegarten, Kostenstellen, Kostenträger, Vertreter, Mengeneinheiten und Artikelgruppen.

Die Sage X3 API bleibt rot.
Lesen Sie die Meldung unter der Statuszeile. Sie nennt die Ursache, zum Beispiel einen falschen Endpoint, einen fehlenden Pool oder eine abgelehnte Anmeldung. Bei einem Pool-Fehler zeigt die Meldung die vorhandenen Pool-Namen gleich mit an.
Ich kann die Oberfläche von meinem Arbeitsplatz aus nicht öffnen.
Das ist so gewollt. Die Oberfläche hat keine eigene Anmeldung und ist deshalb nur auf dem Server erreichbar, auf dem der Dienst läuft. Melden Sie sich auf diesem Server an und öffnen Sie die Adresse dort.
Der Abgleich läuft, aber es kommen keine Daten an.
Sehen Sie in der Status-Karte unter „Letzter Lauf" nach. Steht dort ein Fehler, nennt die Meldung die Ursache. Kommt der Lauf durch und trotzdem fehlen Daten, prüfen Sie in Sage X3, ob der technische Benutzer die betroffenen Daten sehen darf.
Wie oft läuft der Abgleich?
So oft, wie es das „Intervall (Sekunden)" in der Dienst-Karte vorgibt. Der Wert lässt sich auch zentral in der checkITeasy-Konfiguration pflegen.

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