Sage X3: 2. Export-Vorlagen
Der Abgleich holt den Bestand über die Exportvorlagen von Sage X3. Eine Vorlage liefert je Aufruf einen kompletten Datenbereich mit allen Feldern, bei Belegen samt Positionen. Alle benötigten Vorlagen bringt Sage X3 im Standard mit. Fünf Felder fehlen dort allerdings, obwohl die Daten in Sage X3 gepflegt sind. Wer sie in checkITeasy sehen möchte, ergänzt sie einmalig. Alle anderen lassen die Vorlagen, wie sie sind.
Welche Vorlage welche Daten liefert
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| BPC | Kunden mit ihren Adressen, Lieferadressen und Ansprechpartnern. |
| BPS | Lieferanten mit ihren Adressen. Sie werden zu Konten der Art „Lieferant". |
| AIN | Kontaktstamm. Liefert E-Mail, Mobilnummer und Telefax zu den Ansprechpartnern. |
| ITM | Artikel mit Bezeichnung, Artikelkategorie und Gewicht. Das Gewicht rechnet checkITeasy auf Kilogramm um, weil Sage X3 die Einheit je Artikel führt. |
| SOH | Verkaufsaufträge mit ihren Positionen. |
| SIH | Rechnungen mit ihren Positionen. |
| TSV, TSO, CCE, REP, TUN, ITG | Verzeichnisse: Belegarten, Kostenstellen, Kostenträger, Vertreter, Mengeneinheiten und Artikelgruppen. |
| YCITLOC, YCITSTO, YCITSER | Lagerplätze, Lagerbestände und Objekte. Diese drei Vorlagen bringt Sage X3 nicht mit, sie werden einmalig angelegt — der eigene Abschnitt weiter unten beschreibt sie Feld für Feld. |
Die fünf Felder, die Sie ergänzen können
Jede Vorlage ist in Blöcke geteilt, und jeder Block trägt ein Kennzeichen. In der Vorlage BPC steht B für den Kunden, A für die Adressen, D für die Lieferadressen, C für die Ansprechpartner und R für die Bankverbindungen. In der Vorlage SIH steht V für den Rechnungskopf und D für die Positionen. In der Vorlage ITM steht I für den Artikelstamm.
Was jeweils dazukommt
| Vorlage | Kennzeichen | Tabelle | Feld | Bedeutung |
|---|---|---|---|---|
| BPC | A | BPADDRESS | WEB(0) | Die E-Mail-Adresse. Ohne sie bleiben Telefon und Telefax die einzigen Kontaktwege an der Adresse. |
| BPC | A | BPADDRESS | FCYWEB | Die Website zur Adresse. |
| SIH | V | SINVOICEV | SIVTYP | Die genaue Rechnungsart. Ohne sie ordnet checkITeasy den Belegen nur die Kategorie zu, also Rechnung, Gutschrift oder Proformarechnung. |
| SIH | D | SINVOICED | SOHNUM | Der Auftrag zur Rechnung. Sage X3 führt ihn an der Position, nicht am Kopf. Ohne ihn bleibt am Beleg der Vorgang leer. |
| ITM | I | ITMMASTER | PURBASPRI | Der Kaufbasispreis des Artikels. Er landet in checkITeasy als kalkulatorischer Einkaufspreis. |
Ein Feld in Sage X3 ergänzen
Öffnen Sie in Sage X3 die Funktion „Import-/Exportvorlagen" (GESAOE).
Wählen Sie die Vorlage aus, zum Beispiel „BPC".
Gehen Sie in den Block mit dem passenden Kennzeichen. Für die E-Mail-Adresse ist das Kennzeichen A mit der Tabelle „BPADDRESS".
Tragen Sie das Feld am Ende des Blocks ein. So behalten alle vorhandenen Felder ihre Position.
Speichern und validieren Sie die Vorlage.
Starten Sie den SOAP-Pool neu.
Tragen Sie die Position in checkITeasy nach. Ohne diesen Eintrag bleibt das neue Feld ungenutzt.
Die Position in checkITeasy nachtragen
Die Positionen stehen in der Administration unter Sage X3 im Eintrag „Feldzuordnung (JSON)", im Abschnitt „vorlagen". Je Vorlage stehen dort das Trennzeichen und die Felder. Der Schlüssel besteht aus dem Kennzeichen des Blocks, einem Punkt und dem Feldnamen.
Öffnen Sie in Sage X3 die Vorlage und suchen Sie den Block mit Ihrem neuen Feld. Sein Kennzeichen steht in der ersten Spalte.
Zählen Sie die Felder in diesem Block. Die Zeile mit dem Schrägstrich zählt nicht mit, das erste Feld danach hat die Position null.
Tragen Sie den Schlüssel mit dieser Zahl in der Feldzuordnung ein und speichern Sie.
Klicken Sie in der Oberfläche des Dienstes auf „Jetzt synchronisieren".
Öffnen Sie einen Datensatz und prüfen Sie, ob der Wert angekommen ist.
Die fünf Schlüssel
| Vorlage | Kennzeichen | Feld | Schlüssel |
|---|---|---|---|
| BPC | A | WEB(0) | A.WEB |
| BPC | A | FCYWEB | A.FCYWEB |
| SIH | V | SIVTYP | V.SIVTYP |
| SIH | D | SOHNUM | D.SOHNUM |
| ITM | I | PURBASPRI | I.PURBASPRI |
Lagerbestände und Objekte: drei Vorlagen anlegen
Bestände, Lagerplätze und Seriennummern hängen in Sage X3 an keinem Objekt, das sich als Webservice veröffentlichen ließe. Sage liefert dafür auch keine Exportvorlage mit. Wer diese Daten in checkITeasy sehen möchte, legt drei Vorlagen einmalig selbst an. Der Aufbau ist einfach: je Vorlage eine Tabelle, keine Blöcke, ein Datensatz je Zeile.
Was die drei Vorlagen liefern
| Vorlage | Tabelle in Sage X3 | Wird in checkITeasy zu |
|---|---|---|
| YCITLOC | STOLOC | Lagerplätze |
| YCITSTO | STOCK | Lagerbestände, je Platz und Artikel |
| YCITSER | STOSER | Objekte: ausgelieferte Artikel mit Seriennummer und ihrem Kunden |
Öffnen Sie in Sage X3 die Funktion „Import-/Exportvorlagen" (GESAOE) und legen Sie eine neue Vorlage an.
Tragen Sie als Code „YCITLOC" ein und als Bezeichnung etwas Sprechendes, zum Beispiel „checkITeasy Lagerplätze".
Wählen Sie als Art den Export einer Tabelle. Ein Objekt tragen Sie nicht ein, die Vorlage arbeitet direkt auf der Tabelle.
Tragen Sie als Tabelle „STOLOC" ein und als Feldtrennzeichen das Semikolon.
Erfassen Sie die Felder in genau der Reihenfolge, die in der Tabelle unten steht.
Speichern und validieren Sie die Vorlage.
Wiederholen Sie das für „YCITSTO" mit der Tabelle STOCK und für „YCITSER" mit der Tabelle STOSER.
Starten Sie danach den SOAP-Pool neu.
Die Felder der drei Vorlagen, in dieser Reihenfolge
| Vorlage | Reihenfolge | Tabelle | Feld | Bedeutung |
|---|---|---|---|---|
| YCITLOC | 1 | STOLOC | STOFCY | Standort. |
| YCITLOC | 2 | STOLOC | LOC | Lagerplatz. |
| YCITLOC | 3 | STOLOC | WRH | Lager. |
| YCITLOC | 4 | STOLOC | LOCTYP | Lagerplatzart. |
| YCITSTO | 1 | STOCK | STOFCY | Standort. |
| YCITSTO | 2 | STOCK | STOCOU | Zähler der Bestandszeile. Zusammen mit dem Standort ist das der Schlüssel, an dem checkITeasy die Zeile über alle Läufe hinweg wiedererkennt. |
| YCITSTO | 3 | STOCK | LOC | Lagerplatz. Bleibt leer, wenn der Standort ohne Lagerplatzverwaltung arbeitet — dann tritt der Standort selbst an die Stelle des Platzes. |
| YCITSTO | 4 | STOCK | ITMREF | Artikel. |
| YCITSTO | 5 | STOCK | LOT | Charge. |
| YCITSTO | 6 | STOCK | SERNUM | Seriennummer. |
| YCITSTO | 7 | STOCK | STA | Bestandsstatus. |
| YCITSTO | 8 | STOCK | QTYSTU | Menge in Lagereinheit. Wird in checkITeasy zum Bestand. |
| YCITSTO | 9 | STOCK | CUMALLQTY | Bereits zugeteilte Menge, also einem Beleg zugesagt und nicht mehr frei. Steht in checkITeasy als gebuchter Bestand daneben. |
| YCITSER | 1 | STOSER | ITMREF | Artikel. |
| YCITSER | 2 | STOSER | SERNUM | Seriennummer. |
| YCITSER | 3 | STOSER | STOFCY | Standort. |
| YCITSER | 4 | STOSER | BPCNUM | Kunde. Sage X3 setzt ihn mit der Auslieferung — daran erkennt checkITeasy ein verkauftes Gerät. |
| YCITSER | 5 | STOSER | BPAADD | Adresscode des Kunden, also die Anschrift, an die geliefert wurde. |
| YCITSER | 6 | STOSER | SDHNUM | Lieferschein. |
| YCITSER | 7 | STOSER | ISSDAT | Auslieferdatum. |
| YCITSER | 8 | STOSER | GUAENDDAT | Ende der Garantie. |
Lager und Objekte einschalten
Anders als Kunden und Belege laufen Lager und Objekte nicht von allein mit. Sie brauchen Vorlagen, die es nur bei Ihnen gibt, und bleiben deshalb ab Werk ausgeschaltet. In der Feldzuordnung stehen dafür drei Einträge bereit.
Die Einträge im Abschnitt „entitaeten"
| id | Bedeutung | x3Objekt |
|---|---|---|
| lagerplaetze | Lagerplätze | YCITLOC |
| lagerbestaende | Lagerbestände | YCITSTO |
| objekte | Objekte | YCITSER |
Öffnen Sie in der Administration unter Sage X3 die „Feldzuordnung (JSON)".
Suchen Sie im Abschnitt „entitaeten" den Eintrag mit der id „lagerplaetze" und setzen Sie „aktiv" auf true. Ebenso bei „lagerbestaende" und „objekte".
Heißt eine Ihrer Vorlagen anders als vorgeschlagen, tragen Sie den Namen bei „x3Objekt" ein.
Speichern und in der Oberfläche des Dienstes auf „Jetzt synchronisieren" klicken.
Prüfen Sie in checkITeasy zuerst die Lagerplätze, dann die Bestände und zuletzt die Objekte.